Heimenhausen
Baugruppe C (Heimenhausen, Wanzwil, Dorf)
Beschreibung
Dorfkernbebauung entlang dem südöstl. Teil der Wangenstrasse, im Wesentlichen bestehend aus einer bäuerlichen und einer gewerblich-industriellen Häusergruppe. Besonders schön und prägend ist der Ortseingang von Herzogenbuchsee her, über die unverbaute, idyllische Geländesenke der Önz hinweg: Am NW-Rand des Tälchens wird die Strasse vor und nach der Önzbrücke von zwei Fabrik-, bzw. Gewerbebauten aus dem 19. Jh. torartig flankiert. Der eine beeindruckt mit einem backsteinernen Hochkamin, der andere mit einer langen, klassizistischen Fensterfront (Wangenstrasse 16 und 12). Südl. anschliessend bildet ein repräsentatives, barockes Gehöft aus der 2. H. des 18. Jh. die Hangkantenbebauung. Es besteht aus einem Bauernhaus von 1778, dem dazu gehörenden, grossvolumigen Speicher und einem jüngeren Ofenhaus (Lagerstrasse 12E, 12B und 12D). Der Wangenstrasse Richtung NW folgend, das ehem. Postgebäude und das seit 1865 bewilligte Wirtshaus rechterhand passierend, erreicht man eine aus drei Gehöften bestehende, bäuerliche Gebäudegruppe (Wangenstrasse 7, 9, 9A, 10A). Unter diesen sticht das Ortsbild prägende Bauernhaus Wangenstrasse 9 hervor, das über erstaunlich viel, qualitativ hoch stehende Bausubstanz von 1605 und eine stimmige Umgebungsgestaltung verfügt.
