Burgdorf
Wynigenstrasse 11, 3400 Burgdorf
Brücke / Erbauung 1776 - 1776
Beschreibung
Innere Wynigenbrücke, vollständig neu erb. 1776; 1878 Verstärkung der Hängesäulen durch eiserne Zugstangen. 1995 Versetztung um einige Meter an den heutigen Standort.
Spätbarocke, gedeckte Holzbrücke mit 4 Jochen auf 3 (neuen) Pfeilern u. 2 Widerlagern. Pro Jochseite halten je 2 parallele, voneinander unabhängige Hängewerke mit 2 tannenen Hängesäulen die Unterzüge unter den Längsträgern; Tragpfosten Eiche. Offener Dachstuhl; die elegant geschwungenen Büge, welche die Binder stützen, erzeugen rechts u. links der Fahrbann einen wellenartig bewegten Rhythmus.
Obwohl ihrem urspünglichen Zweck entfremdet, ist die Brücke als prachtvolles Beispiel früherer Zimmermannskunst sowie als historischer Zeuge bedeutend. Sehr gute Wirkung von der Schützenmatte her.
Klassifikation
Brücke
Baugeschichte
1776 - 1776: Erbauung
Bauherrschaft
Stadt Burgdorf
Bauleute
Stähli, Johann Jakob
Inschrift
ERSTELLT IM JAHRE
1776 DURCH HOLZWERKMEISTER
JOHANN JAKOB STEHLI
1959 VERSETZT UND RENOVIERT DURCH ZIMMERMEISTER FRITZ SCHLEGEL
DIE BRÜCKE STEHT UNTER DEM SCHUTZ DES BUNDES
(im Innern)
Einstufung
schützenswert
K-Objekt
Ja
Inkraftsetzung
03.09.2004
Unterschutzstellung
01.01.1961, Bundesschutz
Hauptgrundstücksnummer
2616
Koordinaten
2614605.149 / 1211994.76
