
Ittigen
Bildungs- und Kulturdirektion
Amt Kultur
Denkmalpflege
www.be.ch/denkmalpflege
Längfeldstrasse 1, 3063 Ittigen
Grundstück
907
Koordinaten
2603044.469 / 1203565.44
Bauinventar
09.05.2007
verfügt
Einstufung
schützenswert
K-Objekt
Ja
Geschützt durch
12.02.1992, RRB (Kanton)

Beschreibung
Stöckli, dat. 1811 und 1836; 1836-46 Pinte; später Metzgerei; renov. 1991-92; heute Kindertagesstätte
Der schmucke Bau ist 1836 aus einem 1811 dat. Ofenhaus, das 1823 zu einem Stöckli ausgeb. wurde, hervorgegangen. Das EG ist gemauert und mit Sandsteinelementen gegliedert. Der Oberbau in Rieg unter Viertelwalmdach mit halbkreisförmigen Ründen. W-seitig eine OG-Laube (erneuert). An der O-Seite Rieganbau 1836 mit angefügtem Quergiebelschopf von 1846 (erneuert). Die alten Öffnungen im südl. Gebäudeteil besitzen barocke Stichbogenstürze, diejenigen von 1836 im nördl. Teil gerade Stürze. Von Ochsenaugen flankierter Eingang. Von hier beidseitiger Abgang zu grossem Gewölbekeller mit sandsteinerner Abschrankung.
Das von Terrasse, Garten und schönen Bäumen umrahmte Gebäude bildet innerhalb der grossen 1970er Jahre Überbauung ein bäuerliches Kleinod. Dokument des ehem. 'Kappelisackerguts', zu dem das Stöckli gehörte.
Baugeschichte
1811 - 1811: Erbauung
Inschriften / Baudaten
H + Z 1811
(Türsturz des ehem. Ofenhauses; NO-Ecke)
[Flasche] N + W [Brennerhafen] 1836 [Weinglas]
(Türsturz)