
Köniz
Baugruppe H (Köniz, Gurtendörfli)
Bildungs- und Kulturdirektion
Amt Kultur
Denkmalpflege
www.be.ch/denkmalpflege
Bauinventar
26.09.2014
verfügt

Beschreibung
Bäuerlicher Weiler in einer Mulde des östl. Gurten-Abhangs. Dichte Bebauung von 4 Bauernhöfen, 5 Stöckli u. 4 Speichern sowie einigen Nebengebäuden. Der ansteigende Alte Kirchweg u. die Gurtenstrasse bilden eine geschlossene Wegschlaufe. Die Gebäude gruppieren sich entlang dieser Wegschlaufe, meist ausserhalb, damit der zentrale Raum frei bleibt. Von den Bauernhäusern steht nur das älteste innerhalb der Schlaufe (Gurtenstrasse 137). Es wurde 1598 erb. u. drückt sich stark gegen die Hangböschung. Am höchsten Punkt auf der W-Seite, wo der Kirchweg wieder in die Gurtenstrasse mündet, steht ein kleines Spritzenhaus. Bei der N-Ecke der Wegschlaufe bilden die Gebäude ein dichtes Gefüge mit dem zentralen Stöckli von 1855 (Gurtenstrasse 139) in der Weggabelung. Zwischen den Häusern entstehen dort gassenähnliche Durchgänge. Auf der W-Seite reihen sich die Häuser entlang der Strasse, wobei das leicht zurückversetzte Stöckli Gurtenstrasse 132 u. der Speicher Nr. 138b eine Torsituation für die ankommende Strasse von Wabern formen. Auf der SW-Seite dominiert das Stöckli von 1848 (Alter Kirchweg 5) durch seine erhöhte Lage den südl. Teil der aussergewöhnlichen, unversehrten Baugruppe. Diese zählt zu den Ortsbildern von nationaler Bedeutung.
Einzelobjekte
Köniz, Gurtenstrasse 130
Köniz, Gurtenstrasse 138a
Köniz, Gurtenstrasse 138b
Köniz, Gurtenstrasse 141
Köniz, Alter Kirchweg 3
Köniz, Alter Kirchweg 3a
Köniz, Gurtenstrasse 143
Köniz, Gurtenstrasse 130a
Köniz, Gurtenstrasse 132
Köniz, Gurtenstrasse 137
Köniz, Gurtenstrasse 139
Köniz, Gurtenstrasse 143b
Köniz, Gurtenstrasse 138
Köniz, Alter Kirchweg 5